Wärmepumpen und Wasserkraftanlagen

Steigende Energiepreise und ein größer werdendes Umweltbewusstsein veranlassen viele Bürgerinnen und Bürger dazu, sich Gedanken über alternative Energiequellen zu machen. Eine Möglichkeit ist es, die Wasserkraft auszunutzen - sei es im größeren Stil über Wasserkraftanlagen oder im einzelnen Haushalt über Wärmepumpen. Wärmequellen hierfür sind das Grundwasser und das Erdreich.

Wasserkraftanlagen benutzen oberirdische Gewässer, um so elektrische Energie zu erzeugen. Bei neuen Wasserkraftanlagen wird hierfür grundsätzlich das Fließgewässer aufgestaut. Durch das Aufstauen des Gewässers zur Energieerzeugung darf jedoch seine Durchgängigkeit für Fische und sonstige Gewässerorganismen nicht unterbrochen werden. Mit Hilfe von rauen Rampen, Teilrampen, Umgehungsgerinnen oder technischen Tieraufstiegshilfen, verbunden mit einer ausreichenden Mindestwassermenge, kann die Beeinträchtigung des Fließgewässers durch die Wasserkraftnutzung meist ausgeglichen werden.
Hier finden Sie ganz grundsätzliche Informationen zum Thema Wasserkraftanlagen. Zögern Sie nicht, uns bei weiteren Fragen zu kontaktieren.
Fragen und Antworten
Wer mit einer Grundwasser-Wärmepumpe, auch Wasser-Wasser-Wärmepumpe genannt, das Grundwasser als Wärmequelle für sein Zuhause nutzt, macht sich unabhängig von Preisschwankungen fossiler Brennstoffe. Aber nicht nur das: Er entscheidet sich damit auch für eine leistungsstarke und umweltschonende Wärmeerzeugung. Voraussetzung ist, dass Grundwasser in ausreichender Menge und Qualität vorhanden ist. Für die Planung, den Bau und die Genehmigung einer Grundwasser-Wärmepumpe sind einige Schritte zu beachten. Dafür haben wir hier einige Fragen beantwortet.
Fragen und Antworten
- Liste mit allen anerkannten privaten Sachverständigen in der Wasserwirtschaft nach Regierungsbezirken
- Digitale Anzeige von Bohrungen beim Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU)
- Informationen über Wärmepumpen - Seiten des Bundesverbands Wärmepumpen e.V.
- Informationen zu Fördervoraussetzungen - Seiten des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Für die Nutzung von Erdwärme zum Betrieb von Wärmepumpen werden sogenannte Erdwärmekollektoren, Erdwärmekörbe oder Erdwärmesonden eingebaut. Die Einbautiefe von Erdwärmekollektoren und Erdwärmekörben beträgt nur wenige Meter, während Erdsondenbohrungen bis zu 100 Meter tief und in manchen Fällen auch tiefer niedergebracht werden. Die Bohrtiefe und die Anzahl der Sonden hängen von der erforderlichen Heizleistung der Wärmepumpe ab. In Wasserschutzgebieten sind Erdsondenbohrungen grundsätzlich nicht zulässig.
Mit welchen Kosten Sie für die jeweilige Pumpe rechnen müssen und welche Vor- und Nachteile der jeweilige Pumpentyp in Ihrem Fall hat, darüber können wir leider keine allgemein gültige Aussage machen. Abhängig ist dies zum Beispiel von der jeweiligen Bohrtiefe, der Anzahl der Sonden und davon, ob oberflächennahes Grundwasser vorhanden ist.